Brüssel /
Stuttgart. Ein Reisebericht
Es mutet sich seltsam an, zwischen bedruckten Särgen, Filzurnen,
Gedenkkerzen, Grabmalen aus Plexiglas im Abendkleid mit einem Sektglas in
der Hand zu schreiten.
Aber so
war der 11. Internationale Funeral Award. Über 400 Gäste aus Deutschland,
Holland und Belgien versammelten sich um den Auszeichnungen beizuwohnen. Bei
Kerzenlicht und Sternenhimmel wurden 17 Preise vergeben, jeweils 5 pro Land
und 2 Sonderpreise. Davon einer für uns, das Bestattungshaus Haller aus
Stuttgart.
Für die Kategorie Beste
Webseite in Deutschland
belegten wir
den ersten Platz.
Vor einen
Monat erfuhren wir, dass wir nominiert wurden; Von der Deutschland
Jury des International Funeral Awards. Besonders beeindruckt war die Jury
von der Kombination von der Wärme, die die Seite ausstrahlt und dem Reichtum
an Information.
Außergewöhnlich wären die Videobiographien von Verstorbenen, die Möglichkeit
Trauermusik anzuhören, und Menschen, die nicht zur Bestattung kommen können,
könnten eine Email senden, die dem Toten mit in den Sarg gelegt wird.
Außergewöhnlich sympathisch seien auch die Vorstellung der Mitarbeiter des
Unternehmens.
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Aber auch
die umfangreichen Möglichkeiten für Trauernde vom gemeinsamen
Opernbesuch und
Kulturveranstaltungen
bis zur Reise nach Südfrankreich wären Grund für die Jury uns
auszuzeichnen.
Gänsehaut
habe die Jury gehabt während der Präsentation, sagt Jurymitglied Gregor Haiduk, (42, Architekt) Haller habe geschafft eine gute Portion Herzlichkeit
in dieses eigentlich sonst so sachliche Medium einfließen zu lassen. Das
geht einem nahe.
Überwältigt vor Freude über den Preis sind wir, Christian Haller, Gründer und
Eigentümer der Unternehmens, und Andrea Haller, kreativer Kopf und
Designerin der Webseite und unsere Mitarbeiter.
“Es war
ein ganz bewegender Moment den Preis entgegen zu nehmen, plötzlich stand ich
auf einer Bühne im Scheinwerferlicht vor 400 Leuten und war vollkommen
sprachlos.” sagt Andrea Haller.
Durch die
Särge, Filzurnen und Plexiglasgrabsteine gehen wir am Ende des Abends
zurück. Glücklich und nicht ein wenig stolz.
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